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Stefan Trippler im Interview

16.07.2006 von Redaktion

b-p.de: Der ein oder andere wird dich noch nicht kennen, also stelle dich doch mal kurz vor...
Stefan Trippler: Ich bin Jahrgang 74 und hatte die Idee zu dieser Seite.

b-p.de: Du bist dir aber bewusst, dass du das Interview mit dir selber führst ?
Stefan Trippler: Ja, bin ich... [überlegt kurz] Ich komme schon damit klar.

b-p.de: Warum trägst Du auf dem Bild so eine alberne Kopfbedeckung ?
Stefan Trippler: Ach, den Hut meinst du ? Das ist meine Standard- Karnevalsverkleidung. Keine Angst, alternativ trage ich sonst verwaschene Baseballcaps.

b-p.de: Wieso ist auf diesen Seiten alles so farblos ?
Stefan Trippler: Es gibt genug überladene knallbunte Webseiten, also will ich die ganze Aufmerksamkeit auf den Inhalt legen. Ich verzichte auf Werbung und jeglichen Schnickschnack.

b-p.de: Und wofür bzw. für wen soll diese Seite sein ?
Stefan Trippler: Diese Seite soll sich an alle richten, die eigene Beats bauen. Speziell für den Nachwuchs in diesem Bereich soll es was Interessantes zu lesen geben.

b-p.de: Es gibt doch bereits zahlreiche Seiten zu diesem Thema. Also warum noch eine neue Seite ?
Stefan Trippler: Ich will etwas anderes/mehr machen als eine reine Linkliste oder Tutorial-Sammlung.

b-p.de: Na, dann klär uns doch mal auf !
Stefan Trippler: Der Schwerpunkt dieser Seite soll auf Interviews mit Beat-Bauern liegen. Ich bin der Meinung das einige/viele Probleme und Fragen bei den mittlerweile alt gewordenen Hasen schon mindestens einmal vorgekommen sind. Weiterhin wird es interessant werden zu erfahren, mit welchem Equipment jeweils gearbeitet wird und welche sonstigen Empfehlungen und Tipps in so einem Interview zu Tage kommen.

b-p.de: Wie bist Du auf die Idee gekommen ?
Stefan Trippler: Auslöser war das » "Padawan-Projekt" in Köln. Die Idee dahinter finde ich persönlich sehr gut, habe ich als Jugendlicher doch selber davon profitiert, in einem Kölner Jugendzentrum das Schlagzeugspielen zu erlernen.
Für die Kids dort ist es eine interessante Alternative, um sich zu verwirklichen. Es ist allemal besser als einfach nur im Juze abzuhängen. Die kreative Arbeit an etwas Eigenem wird die persönliche Entwicklung dieser Kids, nicht nur im musikalischen Bereich, unheimlich fördern. Davon bin ich nicht nur überzeugt, sondern kann es im Nachhinein bei mir selber feststellen.

b-p.de: Was fasziniert dich an HipHop/Rap ?
Stefan Trippler: Es ist einerseits die Einfachheit. D. h., man muss nicht monate-/jahrelang ein Instrument erlernen und in einer Band proben, um auftreten zu können.
Vor Jahren noch war das technische Equipment unerschwinglich. Mittlerweile kann man schon professionelle Ergebnisse mit handelsüblichen PCs erzielen.
Dann beeindruckt mich noch diese Gemeinschaft, in der scheinbar jeder mit jedem ein Projekt startet. Dies fördert auch unheimlich die Weiterentwicklung und Kreativität der ganzen Sache. In einer klassischen Band gibt es so etwas nicht in dieser Form. Dort wird einfach das Ding von Anfang bis zum Ende durchgezogen.

b-p.de: Was soll in Zukunft auf dieser Seite noch umgesetzt werden ?
Stefan Trippler: Noch keine genaue Ahnung. Ich warte mal ab, wie diese Seite angenommen wird. Eine Idee für die Zukunft wäre noch eine DVD mit kurzen Videos, wo den Producern mal über die Schulter geschaut wird.

b-p.de: Na, dann wünschen wir Dir noch viel Erfolg für deine Seite.
Stefan Trippler: Danke.


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